Planspiel Sozialstaat

Schüler beim „Einkaufen“ von Brot und einem Schlafplatz in einer Arbeitsbaracke mit dem verdienten Geld.

Bericht über die Exkursion der 1BFMEG zur Arbeiterkammer Wien

In einer Kooperation der Fächer Geschichte/Politische Bildung und Geographie nahmen die Schüler der 1BFMEG gemeinsam mit Herrn Mag. Florian Resl und Frau Mag.a Anna Wegscheider an einem Planspiel der Arbeiterkammer Wien teil. Das Thema des Planspiels war der Sozialstaat ausgehend von einer nachgespielten Lebensrealität der Arbeitnehmer*innen in den Fabriken in Wien am Ende des 19. Jahrhunderts.

 

 

Die Schüler schlüpften in die Rollen von historischen Vertreter*innen der Arbeitnehmer*innen, wie Adelheid Popp und Anton Benya. Sie arbeiteten in Fabriken, erkämpften im Lauf des Spiels einen Mindestlohn, stürzten den herrschenden Kaiser, führten eine Demokratie ein, setzen sich für eine Kranken- und Arbeitslosenversicherung ein und konnten sich so selbst aktiv in das Geschehen einbringen.

 

Familien, die kein Geld für die Unterkunft in der Arbeitsbaracke hatten, waren  obdachlos und mussten symbolisch stehen. 

Politikrunde: Besuch des Kaisers.

Die Gewerkschaftsführer werden gewählt.

 

Mit viel Begeisterung nahmen die Schüler an dem Planspiel teil, wobei der Lerninhalt spielerisch vermittelt wurde. Neben den historischen Geschehnissen beschäftigten sich die Schüler dabei auch mit der Rolle der Arbeiterkammer und deren Wichtigkeit.